Leo

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Tierschutzverein für den Kreis Heinsberg e.V.
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Post von Leo (19.10.2009)

Liebe Tierheimmitarbeiter,

gestern vor einem Jahr haben wir Kater Leo bei Euch abgeholt. Er ist uns vom ersten Tag derart ans Herz gewachsen, dass wir uns fragen, wieso wir uns nicht schon früher eine Samtpfote zugelegt haben. Er hat es aber, glaube ich, auch selbst sehr gut bei uns angetroffen und ist inzischen auch der Chef im Ring, ganz nach dem Motto "Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal". Er geniest seinen Freigang, auch wenn er ab und zu auf einen ziemlich krawalligen anderen Kater trifft, mit dem er sich ziemlich lautstarke Revierkämpfe liefert, so dass wir hin und wieder (insbesondere in den frühen Morgenstunden) aus dem Bett aufspringen um unserem "Kleinen" beizustehen. Wir haben inzwischen auch aufgehört die Mäuse (aller Größen), Vögel und Libellen zu zählen die er uns als Geschenk ins Haus bringt. Wir haben sogar unseren Sommerurlaub zu Hause verbracht, um Leo nicht in eine Tierpension geben zu müssen.
Als Anlage einige Bilder die wie wir denken ihre eigene Sprache sprechen.

Liebe Grüße
Lutz und Irmgard aus Erkelenz

Fotos

Vorheriges

Leo, auch er ist nun ein absoluter Notfall! (Update 21.9.2008)

Bisher hat Leo die vielen anderen Katzen um sich herum noch ertragen und litt nur still vor sich hin. Jetzt wendet sich das Blatt allerdings zum Schlechteren. Leo stellt immer mehr das Fressen ein und magert sichtlich ab. Wenn dies so weiter geht, muss auch er in eine Einzelbox in die Quarantänestation umziehen, um sein Leben zu retten.
Bitte helfen Sie uns, diesen Schritt nicht gehen zu müssen und geben sie Leo ein neues katzenfreies Zuhause!

Leo, der Tiger

Der zweijährige wunderschöne Grautiger mit bräunlicher Färbung macht seinem Namen kaum Ehre, da Löwen ja doch zu den geselligeren Wesen gehören. Bei ihm schlägt jedoch mehr der Tiger durch, der, was seine Artgenossen angeht, ein Leben als absoluter Einzelgänger bevorzugt. Er mag Katzen einfach nicht und erträgt sie auch nicht in seiner Nähe. Seine abgrundtiefe Abneigung äußert sich jedoch nicht in Gewalttätigkeit (würde seiner doch eher sanftmütigen und verschmusten Natur widersprechen) sondern er leidet still und zieht sich immer mehr zurück. Dies ist schade, denn der nette, zierliche Kerl ist Menschen durchaus zugewandt und genießt deren Anwesenheit, auch die von Kindern ab cirka 10 Jahren, umso mehr. Auch „tigerlike“ ist sein Bedürfnis nach Streifzügen durch die freie Natur, die ihm natürlich nach angemessener Eingewöhnungszeit und in verkehrsarmer Umgebung ermöglicht werden sollten.
Wer erlöst unseren Leo aus seiner Not, Katzen und nochmals Katzen um sich herum ertragen zu müssen, was im Tierheim leider nicht zu vermeiden ist, und lässt ihn seiner Natur entsprechend wieder aufblühen?