Die Jugendgruppe des Tierheims Heinsberg (22.01.11)
Die "wilden Pfoten"

stellen sich vor ...
Wir, die Jugendgruppe des Tierheims, sind ein "wilder" Haufen Kinder und Jugendlicher zwischen 8 und 18 Jahren, die alle eine Gemeinsamkeit haben: Tiere liegen uns am Herzen.
Deshalb treffen wir uns einmal in der Woche samstags, um zusammen mit unseren "Wildhütern" Karen, Susanne und Wolfgang zu überlegen, wie wir Tieren helfen können - und dies dann natürlich auch auf unterschiedlichste Weise tun ...
Zum Beispiel:
... bei einem Besuch auf einer Igelstation.
Was macht man eigentlich, wenn im Herbst auf einmal ein angefahrenes Igelbaby vor der Haustür liegt? Wie rette ich einen kranken Igel, der sich halb verhungert durch meinen Garten schleppt? Die Antworten auf diese Fragen sind erst einmal ganz einfach: Mit einem Handtuch wird der Igel vorsichtig in einen Karton gehoben und dann ab zur Igelstation nach Heinsberg-Aphoven, Talstrasse 77.
Dort weiß Herr Overhoff dann Rat, denn bei ihm leben nicht nur kranke, verletzte, verstoßene oder albinoweiße Igel, sondern auch ein aufgenommenes Fuchspaar sowie unzählige zugelaufene Katzen in einer "Wildtier-WG".
Außer der Hilfe für deinen armen Igelfreund kannst du dort eine Menge über die kleinen Stachelbällchen und ihre wilden Nachbarn erfahren. Wenn man heute einen unserer Jugendgruppler fragt, was uns am intensivsten in Erinnerung geblieben ist, so wird er wohl den etwas gewöhnungsbedürftigen Igelgeruch beschreiben! 
Ach ja, die Igelstation freut sich immer über Unterstützung in Form von Futter für die kleinen Racker!
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... oder während eines Erste Hilfe Kurses für Hunde.
Wieder sind wir an einem Samstagnachmittag aus dem Tierheim ausgebückst, um uns mit einer Tierärztin zu treffen, die uns gezeigt hat, wie man Hand anlegt, wenn’s mal brenzlig ist und schnell gehen muss. Aber bevor wir zu dem praktischen Teil kamen, gab’s natürlich erst einmal ein bisschen Theorie über den Hund und seine Knochen, was alles andere als langweilig und trocken war.
Trotzdem blieb der Höhepunkt des Tages die Möglichkeit einmal selber Tierarzt zu sein! Ein paar Helferinnen stellten uns ihre super lieben und absolut geduldigen Hunde zur Verfügung, an denen wir dann das Verbandanlegen, Pulsmessen und Mund-zu-Mund-Beatmen übten.
Wer hätte gedacht, dass der Puls eines Hundes nicht am Hals oder Handgelenk sondern in der Oberschenkelinnenseite gemessen wird?!

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... bei dem Training mit unseren Tierheimhunden.
Ja, auch unsere Lieblinge zu Hause brauchen selbstverständlich ein bisschen Benimmtraining und lieben es, sich einmal pro Woche in dem SELBSTGEBAUTEN Freilauf zunächst im Spiel vollkommen auszutoben, um dann ausgiebigst müde geschmust zu werden. Dabei kann es auch schon einmal etwas wilder zugehen, aber wir sind ja jung und noch voller Energie!

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... natürlich gehen auch unsere Katzen nicht leer aus.
Diese tummeln sich im Katzenhaus und freuen sich immer über ein paar Streicheleinheiten von unseren "Schmusepfotlern". Wie Katzen nun einmal sind, gibt es natürlich auch die eine oder andere wählerische unter ihnen, die ganz genau weiß, wann und von wem sie verwöhnt werden möchte. 
Aber auch der Umgang mit unseren Samtpfoten will gelernt sein!

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… bei einem Besuch im Zoo.
Wie leben die Tiere im Zoo und wie leben sie eigentlich in ihrem natürlichen Lebensraum? Warum gibt es Zoos eigentlich?
Was könnten die Zoos besser machen? Gibt es "gute" und "sehr gute" Zoos?
Das sind nur einige der Fragen die wir vor Ort klären wollten. Deshalb haben wir uns mit dem Zug auf den Weg nach Wuppertal gemacht. Ein aufregender und interessanter Tag!

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... oder bei unserer Eieraktion.
Was bedeutet eigentlich "Legebatterie" oder "Kleingruppenhaltung"? Woher kommen überhaupt die Eier in unserem Brot, den Nudeln, Waffeln, ..., die man nicht sieht?
Diese Fragen haben wir uns gestellt und als Jugendgruppe mit dem Tierschutzthema "Artgerechte Hühnerhaltung und Massenproduktion" beschäftigt.
Nachdem die obigen Streitbegriffe geklärt und einige Ideen gesammelt waren, haben wir uns zusammen gesetzt und einen Brief an die Hersteller eierhaltiger Produkte verfasst. Mit ihm wollten wir diese daran erinnern, welchen Preis sie wirklich für einen niedrigen Verkaufspreis zahlen, denn wir sind der Überzeugung, dass ein Hühnerleben weitaus mehr wert ist als 0,10 € im Brotpreis. Außerdem haben wir uns überlegt, wie wir Besucher des Tierheims über ihren täglichen Eierkauf informieren könnten, denn Tierschutz ist ein wichtiges Thema.
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Auch in diesem Jahr haben wir wieder einiges vor.
Wir werden uns
… mit tierischen Fimstars beschäftigen.
Wer kennt sie nicht: Kalle, Kommissar Rex, oder unseren Charly?
Aber was bedeutet die Arbeit beim Film für die Tiere? Was passiert bei Filmarbeiten und wie leben diese tierischen Stars privat?
… wie jedes Jahr mit anderen Jugendlichen beim BUKO (Landestreffen der Tierschutzjugend) treffen und viel Spaß zusammen haben.
… beim Tag der offenen Tür im Tierheim aktiv dabei sein.
… beim vom Tierschutzbund ausgeschriebenen Adolf-Hempel-Preis teilnehmen.
Mit welchem Thema?
Komm einfach vorbei. Dann verraten wir es dir.

Natürlich kommt bei allem der Umgang mit unseren Tieren nie zu kurz.