Wer hilft uns, groß zu werden?


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25.04.11 13:55

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Greifvögel
Thomas Henkens,
Selfkant, Tel. 02456-4415 

Fledermausschutz
M. Straube,
Erkelenz, Tel. 02431-8060962
Bienen, Wespen und Hornissen
Untere Landschaftsbehörde
Herr Dr. Brüß, Tel. 02452-13-6122 

Igel und andere Wildtiere
(Eichhörnchen, Marder etc.)

Igelstation Heinsberg

0 24 52 - 15 73 15

Igelnotruf:   0160-1149 500

(Abgabe von Tieren, bitte vorher anmelden)

Suchen Sie eine Wohnungskatze?

Dann schauen Sie doch insbesondere bei unseren FIV-positiven Katzen vorbei!

02.04.10 09:20

Von: Anja Jürgensen

FIV ist die Abkürzung für „Felines Immundefizienz-Virus“ oder im Volksmund auch als „Katzen-Aids“ bezeichnet, da die Erkrankung Aids beim Menschen ähnelt. Menschen können sich jedoch NICHT mit diesem Virus infizieren. Leider ist das nicht allen Menschen bekannt. Viele Menschen wissen auch nicht, dass eine Infektion mit dem Virus noch lange nicht bedeutet, dass die Krankheit auch wirklich ausbricht. Es gibt Katzen mit dem FI Virus, die alt geworden sind und bei denen die Krankheit nie ausgebrochen ist! Natürlich sollte man sich nichts vormachen: Die Krankheit kann natürlich auch früh ausbrechen. Man weiß das einfach nicht. Aber auch bei einer FIV-negativen Katze kann man nicht vorhersagen, ob sie sich nicht eines Tages an irgendwas erkrankt. – Oder sie steckt sich womöglich beim Freigang bei einer infizierten Katze an, denn die Ansteckung erfolgt durch Bissverletzungen und unter Katzen gibt es schon mal Rangeleien. – Kurzum: Garantien gibt es im Leben nun mal keine. – Und haben nicht auch die FIV-positiven Katzen ein lebenswertes Leben verdient? Mit Menschen, die Sie lieben und sich um Sie kümmern? – Vielleicht gerade weil sie möglicherweise nicht so alt werden wie andere?!

Hinzu kommt, dass FIV-positive Katzen keinen Kontakt zu anderen Katzen haben sollten, die sie vielleicht anstecken könnten. Das heißt leider: kein Freigang! – Oder nur dann Freigang, wenn alles so umzäunt ist, dass die Katze den Bereich nicht verlassen kann. FIV-Katzen sollten ein möglichst stressfreies Leben haben, damit die Krankheit nicht ausbricht! Im Tierheim ist es für Tiere immer stressig! Deshalb liegt uns die Vermittlung dieser Katzen besonders am Herzen. Leider wird „stressfrei“ häufig auch missverstanden und die Katze wird von allem abgeschirmt und sollte möglichst nur auf dem Sofa liegen! – Nein, so ist das nicht gemeint! – Diese Katzen wollen natürlich auch spielen und beschäftigt werden! Ein Spielgefährte tut diesen Katzen – sofern sie mit anderen Katzen verträglich sind - häufig besonders gut! Natürlich sollte dieser Spielgefährte ebenfalls FIV-positiv sein, denn sonst würde er sich ja irgendwann anstecken.

Aber noch ein paar Worte zu der Krankheit:

Wann bricht die Krankheit aus? – Also die Krankheit bricht erst dann aus, wenn die Abwehrschwäche der Katze ein gewisses Maß überschritten hat. Ist dies der Fall, sind zu viele Abwehrzellen des Körpers zerstört, so dass angreifende Krankheitserreger, wie z. B. Bakterien und Pilze, die für Katzen mit intaktem Immunsystem ungefährlich sind, nicht mehr bekämpft werden können und führen zum Ausbruch der Immunschwäche. Das bleibt für den Besitzer oft Tage bis Wochen unbemerkt. Später kann die Katze Fieber bekommen, die Anzahl der weißen Blutzellen sinkt. Dieses Stadium kann durchaus gut mit Antibiotika und anderen Medikamenten behandelt werden. Im Laufe der Zeit treten dann jedoch immer mehr und immer häufiger solche Infektionen auf und irgendwann führen sie zum Tod der Katze.

Wenn Sie also eine reine Wohnungskatze suchen, dann entscheiden Sie sich für eine – oder besser zwei – FIV-infizierte Samtpfoten! Haben Sie keine Angst davor! Sie können sich nicht anstecken! – Ihre Kinder auch nicht! Und diese Tiere möchten auch ein Stück Geborgenheit Fürsorge, ein warmes Plätzchen auf dem Sofa und die Streicheleinheiten einer liebenden Hand! Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne!