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Mollys Tagebuch Teil 1

Kategorie: Hunde

Mollys Krankentagebuch

14.08.09 08:00

Von: Silke Hohmann

Unsere Vorsitzende erzählte mir, dass viele Menschen fragen , wie es mir nun geht und dass einige auch schon für meine Genesung gespendet haben. 
 

Also lege ich mal los: Am Dienstag war es dann soweit, ich kam unter das Messer, kein Frühstück – schrecklich. Kirsten und meine Pflegemama Anne haben mich dann ganz früh morgens zum Tierarzt gefahren. 

 

Kurz vor 12 Uhr konnten Kirsten und Anne dann endlich zu mir , ich begann, ein wenig aus der Narkose aufzuwachen und mit freundlicher Hilfe der Ärztin und einer Mitarbeiterin wurde ich dann auf einem Tuch ins Auto getragen; Kirsten hatte dort ein richtig tolles Krankenbett so fürsorglich klasse hergerichtet.

Gegen 12:45 Uhr waren wir dann bei Anne Zuhause,wo ich bleiben kann bis ich wieder gesund bin. Beide haben mich dann in einen ausgepolsterten großen Korb gebettet. Ich schlief und jaulte am Dienstag abwechselnd, doch Anne ist ganz oft neben mir und streichelte mich.

Die Tierärztin sagte, dass ich ganz viel schlafen würde und mich nicht bewegen würde… aber ich mache noch lange nicht, was Tierärzte sagen.
 

Als Anne mit meinem Tierheimkumpel Rex mal kurz Gassi war, habe ich es doch versucht aufzustehen. Aber es war sehr anstrengend, so dass ich in der Diele liegen blieb. Anne hat mich dann im Tuch zurückgetragen. Sie sagte mir, dass ich morgen in den Garten darf und ab übermorgen kleine Spaziergänge schon probieren darf.

 

Mittwoch:

Ich bin schon wieder fast fit. Naja nur fast. Auf dem einen Bein kann ich schon auftreten, aber das andere Bein halte ich doch lieber noch hoch. Die Ärztin sagte, dass sie die Hüfte noch mit Draht stabilisieren musste, weil sie schon so kaputt war und eine neue Hüfte ist leider finanziell überhaupt nicht drinnen. Na ja der Draht bleibt drinnen und ich werde wohl nie fliegen dürfen, da ich nicht mehr durch die Kontrolle komme ;-)) Rex mein Tierheimkumpel ist so liebevoll zu mir, er küsst mich immer und hat mir auch seinen Kauknochen als Trostpflaster gegeben, OK ich bin ehrlich ich habe ihn mir genommen.