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Heute: Massenprotest gegen Walfang

Kategorie: Web
12.02.09 06:31

Von: Silke Hohmann

wie Ihr sicherlich aus den Medien erfahren habt, schlachten die  
Japaner in der Antarktis wieder Wale. Blutüberströmt kämpfte ein Wal  
vor ein paar Tagen lange 25 Minuten um sein Leben - vergeblich. Paul  
Watson konnte mit seinem Schiff und seiner mutigen Crew noch das  
Schlimmste verhindern. Mehrere Wochen blockierten sie die illegalen  
japanischen Walfangaktivitäten und retteten damit mehreren Hundert  
Walen ihre Leben. Leider muss Paul Watson wegen Treibstoffmangel  
zurückkehren und da Greenpeace dieses Jahr kein Schiff zum Schutz der  
Wale in die Antarktis entsandte, geht das Massaker an den Walen nun  
weiter.
  Deshalb schließen wir uns einer gezielten Protestaktion an, bei der  
jeder mitmachen kann.
  Am Donnerstag, 12.02.09, soll bei den japanischen Botschaften und  
Konsulaten in Deutschland, der Schweiz und in Österreich gegen diesen  
barbarischen Walfang protestiert werden. Da dieser Protest eine  
gewisse Wirkung erzielen soll, ist es wichtig, dass dies nur am  
Donnerstag geschieht!
  Ich möchte Euch bitten, macht alle mit. Schreibt eine E-Mail, wer  
eine Telefonflatrate hat, der sollte bitte öfters dort anrufen und  
faxen. Alle Telefon- und Faxnummern, E-Mail-Adressen und einen  
Formbrief folgend. Gerne könnt Ihr auch einen eigenen Text formulieren.
  Vielen Dank für Eure wichtige Beteiligung und Weiterleitung!
  Mit solidarischen Grüßen
  Euer
  Andreas Morlok
   Delfin- & Walschutz-Aktivist
Buchautor

Haydnstr. 1
D-78315 Radolfzell

www.walschutzaktionen.de
walfahrt@t-online.de

  Ich werde Euch gerne über weitere Informationen und Aktivitäten zu  
unseren Kampagnen unterrichten. Solltet Ihr jedoch keine weiteren  
Informationen wünschen, dann sendet mir einfach eine E-Mail mit dem  
Betreff "Nein" an walfahrt@t-online.de

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Die Telefon- und Faxnummern der japanischen Botschaften in D, CH und A
   Berlin
Tel. 0 30 210940
Fax 0 30 21094222


Hamburg
Tel.: 040 3330170
Fax: 040 30399915


München
TEL: 089 4176 040
FAX: 089 4705 710


Düsseldorf
Tel: 0 211 164820
Fax: 0211164 8246 oder 0211357650


Stuttgart
Tel. 0711 12777799
Fax 0711 12777800


Frankfurt am Main
Tel: 069 2385730
Fax: 069 230531

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  Wien
Tel: ++43-1-53192 0
Tel: ++43-1-5338586
Fax: ++43-1-5320590
Fax: ++43-1-5338593

----------

Bern
Tel:++41 (0) 31-3002222
Fax:++41 (0)31-3002255


Genf  TEL: ++41 (0) 227169900
FAX: ++41 (0) 227169901


Zürich
Tel: ++41 (0) 442694046
FAX: ++41 (0) 442694046


E-MAIL-ADRESSEN - Wichtig: bitte alle am Donnerstag anmailen!
Die E-Mail-Adressen sind in einem Block dargestellt. Je nach eigenem  
E-Mail-Programm könnt Ihr nun die Adressen einfach in das  
Empfängerfeld hineinkopieren (10 oder alle 19 Adressen) und versenden.


info@botschaft-japan.de, japanese-info@botschaft-japan.de,  
info@embjp.at, info@embjapan.at, eojs@bluewin.ch, mail@jgk-hh.de,  
konsular-visum@japangk-munich.de, info-pr@japangk-munich.de,  
k2@jgk-dus.de, konsul@jgk-dus.de, kultur@jgk-dus.de,  
wirtschaft@jgk-dus.de, tourismus@jgk-dus.de,  
jap.honorarkons-s@lbbw.de, zentrale@japangk-fra.de,  
kultur@japangk-fra.de, konsular@japangk-fra.de,  
wirtschaft@japangk-fra.de, consulate@ge-japan.ch,

  Formbrief:  ---------------------------
Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit protestiere ich schärfstens gegen den Walfang in der Antarktis  
und das brutale Vorgehen der japanischen Walfangflotte gegen die  
Aktivisten der Sea Shepherd Conservation Society.

Die japanischen Walschlächter, die sich illegal in australischen  
Hoheitsgewässern herumtreiben, setzen erstmals gegenüber der  
Walschützercrew der Steve Irwin, unter der Führung von Kapitän Paul  
Watson das akustische, militärische Schallwellen-Waffensystem (LRAD)  
ein. Zusätzlich wurde die Mannschaft von Paul Watson mit Metallkugeln  
beschossen. Beides ist nicht lethal, kann aber zu schwersten  
Verletzungen führen.

Diese Angriffe auf Personen sind international zu verurteilen!

Sea Shepherd ist nicht in der Antarktis, um gegen den Walfang zu  
protestieren, sondern um illegalen Walfang, wie unter internationalem  
Schutzrecht definiert, zu verhindern. Sea Shepherd ist in der  
Antarktis, um das Gesetz durchzusetzen, nicht um es zu brechen.

Mit dem Abschlachten der Wale verletzt Japan den Antarktischen  
Vertrag, das Abkommen im Handel gefährdeter Pflanzen und Tiere (CITES)  
und die Regulation der Internationalen Walfang Kommission (IWC) und  
verliert dadurch sein internationales Ansehen.
Japan hat bisher alle Proteste der internationalen Staatengemeinschaft  
ignoriert und arrogant  internationales Recht missachtet und seine  
Interessen skrupellos durchgesetzt.

Die Wale werden nicht für die Wissenschaft getötet, sondern klar aus  
kommerziellen Gründen. Völlig inakzeptabel ist auch der Import  von  
Walfleisch aus Island und Norwegen. Das Walfleisch wird in teuren  
Restaurants in Japan verkauft oder vergammelt in Kühlhäusern. Es ist  
eine Tatsache, dass mittlerweile das Walfleisch in Japan zu  
Schleuderpreisen verscherbelt wird, weil es keine große Nachfrage mehr  
danach gibt.

Beenden Sie endlich dieses grausame Schlachten, das sich finanziell  
seit langem und auch künftig nicht mehr für Japan lohnt und staatlich  
subventioniert werden muss. Ein Großteil Ihrer eigenen Bevölkerung ist  
bereits gegen diesen unsinnigen, geldverschwenderischen und  
unlukrativen Walfang.

Japans tödliches Forschungsprogramm ist eine nationale Schande für  
Japan. Es ist gespickt mit illegalen Machenschaften. Internationales  
Recht wird gebeugt, gebrochen oder umgangen. Damit wird das gute  
Verhältnis zur internationalen Staatengemeinschaft und die japanische  
Reputation aufs Spiel gesetzt.
Beenden Sie den Walfang und setzen Sie als brutalste Walfangnation
damit international ein Zeichen für eine moderne Zeit!

Ebenso fordern wie Sie auf, das grausame Delfinschlachten in Ihren  
Küstengewässern, u.a. in Taiji, zu beenden. Dieses Gemetzel ist an  
Unmenschlichkeit nicht mehr zu überbieten!
Japan ist zwar eine moderne und führende Industrienation geworden,  
moralisch ethisch jedoch im Mittelalter stehen geblieben.

Alle Welt schaut mit Grauen auf die Ihr Land. Beim Stichwort „Japan“  
fallen mir vor allem die Massaker an den Walen und Delfinen Wale ein.
Die Profitgier auf Kosten unserer Mitlebewesen, insbesondere der  
sensiblen und intelligenten Wale, in der heutigen modernen Zeit, ist  
ein Skandal! Vom gesundheitlichen Aspekt durch verseuchtes Walfleisch  
für die Menschen einmal ganz abgesehen.

Deshalb boykottiere ich alle japanischen Produkte, alle japanischen  
Restaurants und auch als Tourist wird Japan an mir kein Geld  
verdienen, solange diese Schandtaten nicht aufhören! Ich werde auch  
meinen gesamten Freundes- und Bekanntenkreis dazu auffordern.

Dieses Schreiben geht auch mit gleichem Wortlaut als offener Brief an  
die internationale Presse!
Mit unverständlichen Grüßen
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