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Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke

Kategorie: Presse

Pressemitteilung PETA :

18.12.09 08:21

Von: Silke Hohmann

Untertitel: PETA bittet darum, Tieren aus Tierheimen nach Weihnachten ein neues Zuhause zu schenken

Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum, warnt PETA Deutschland e. V. Aus diesem Anlass veröffentlicht die Tierrechtsorganisation heute das neue Anzeigenmotiv „Krallen Sie sich zu Weihnachten einen Pullover, keine Katze!“. Einem tierischen Begleiter ein Zuhause zu geben ist eine langfristige und verantwortungsvolle Aufgabe, so PETA. Unüberlegtheit oder Mitleidskäufe kurz vor Weinachten oder der Wunsch des Kindes nach einem tierischen Mitbewohner mögen Auslöser für den Kauf eines Tieres aus einer Zoohandlung, von einem Züchter oder auf einem Tiermarkt sein. PETA bittet darum, diesen „Reizen“ zu widerstehen – denn Tiere sind Lebewesen und keine Handelsware, die man wie einen Pullover nach Weihnachten einfach wieder umtauschen kann.

„Verschenken Sie Freude und kein Tierleid!“, appelliert Kampagnenleiterin Magdalena Scherk von PETA. Alle Jahre wieder werden tausende Tiere nach dem Weihnachtsfest in den ohnehin schon überfüllten Tierheimen abgegeben. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Der Vermieter hat sich gegen die Tierhaltung ausgesprochen, die Katze hat plötzlich zu kratzen begonnen, das Kaninchen riecht streng und der Hund hinterlässt Pfützen in der ohnehin viel zu kleinen Wohnung. Insbesondere Kinder verlieren schnell das Interesse an einem Tier. „Sollte auch nach Weihnachten noch der Wunsch nach einem tierischen Begleiter präsent sein, so kaufen Sie bitte unter keinen Umständen Tiere in Zoohandlungen, beim Züchter oder auf Tiermärkten und -börsen, sondern schenken Sie einem Tier aus dem Tierheim ein gutes Zuhause!“, warnt Scherk weiter. Zahlreiche Prominente unterstützten PETAs „Adoptieren statt Kaufen“-Kampagne – darunter auch Topmodel Joanna Krupa, die Anfang Dezember für ihr neues PETA-Anzeigenmotiv alle Hüllen fallen gelassen hat. In den meisten Tierhandelsbranchen werden die Tiere wie Massenware verkauft – Herkunft, Transport und Zucht bleiben im Verborgenen. Es zählt einzig der Profit durch die „Massenware“ Tier, nicht das einzelne Individuum. Zudem werden dadurch den unzähligen Tieren in Tierheimen jegliche Chancen auf ein neues Zuhause genommen.