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Heute auf der Kö in Düsseldorf
mit lautem Gebrüll, Keulen und Knochen versetzen Demonstrantinnen der
Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. die Düsseldorfer Flaniermeile
zurück in längst vergangene Zeiten. Mit zerzausten Haaren und
Steinzeit-Outfits protestieren die Tierrechtler lautstark gegen die
Grausamkeiten der Pelzbranche und machen deutlich, dass es im 21.Jahrhundert
keine Rechtfertigung mehr dafür gibt, die Felle von getöteten Tieren zu
tragen. Diese spektakuläre Aktion richtet sich sowohl an das Pelzhaus
Slupinski, wie auch Burberry, Armani, Escada und weitere Boutiquen, die noch
Pelz verkaufen.
Datum: Donnerstag, 29. Januar 2009
Wo? Beginn Königsallee 92, vor dem Pelzhaus Slupinski
Uhrzeit: ab 12 Uhr
Pelz ist ein Relikt aus der Steinzeit - Mode soll Spaß machen und nicht
töten! so Tanja Wiemann von PETA Deutschland e.V. . Was vor vielen
Jahrtausenden als Kleidungsstück diente, ist heute ein Zeichen für Arroganz
und mangelndem Mitgefühl jedem Lebewesen gegenüber.
Weiter möchte PETA die Düsseldorfer Venetia samt Carnevals Comitee daran
erinnern, dass es an der Zeit ist, einen tierfreundlichen Wandel in der
Garderobe der Karnevalsprinzessin zu vollziehen. Nach wie vor werden
Millionen von Füchsen, Nerzen, Chinchillas, Kaninchen, Hunden, Katzen und
anderen Tieren tagtäglich für Pelzmäntel und jedes noch so kleine
Fellaccessoire gequält, grausam getötet und nicht selten bei lebendigem Leib
gehäutet werden.
PETA Deutschland e.V. informiert seit Jahren über die grausame Realität der
Pelzproduktion. Tiere auf Pelzfarmen verbringen ihr trauriges Leben
eingepfercht in kleinen, schmutzigen Drahtkäfigen, wo sie allen
Witterungsbedingungen nahezu schutzlos ausgesetzt sind. Die Züchter nutzen
meist die billigsten und grausamsten Tötungsmethoden wie Ersticken,
Vergiften oder Vergasen. Viele der Tiere sterben einen qualvollen Tod durch
einen Stromschlag, indem ihnen ein Metallstab in den Anus und in den Mund
eingeführt wird und danach die Metallstäbe unter Strom gesetzt werden.
In der Wildnis gefangene Tiere leiden oftmals tagelang in sog. Tellereisen.
Viele sterben dabei aufgrund von Schock, Blutverlust, Infektionen oder aber
sie werden von anderen Tieren attackiert und getötet. Die überlebenden Tiere
werden dann irgendwann von den zurückkehrenden Fallenstellern erwürgt,
totgetreten oder zu Tode geknüppelt.

