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Schockdemos in Deutschland
Pelz tötet
mit blutigen Gesichtern, bekleidet mit bluttriefenden Pelzjacken und Schockbildern im Großformat werden Aktivisten der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. eine Demo- Tour durch diverse Bundesländer veranstalten. „Die blutige Wahrheit“ steht in großen Lettern auf den Plakaten und die Fotos zeigen die unverhüllte, grausame Realität von Tieren, die dem blutigen Pelzgeschäft zum Opfer fallen. Den Auftakt bildete Stuttgart, nun geht es weiter durch die Republik. Die Tierrechtsorganisation will damit an die zahllosen Nerze, Füchse, Waschbären, und nach wie vor auch Hunde und Katzen erinnern, die tagtäglich gequält, misshandelt, getötet und nicht selten bei lebendigem Leib gehäutet werden.
Bremen: Dienstag, 26.02.2008, 10 Uhr, Rathaus/Bremer Stadtmusikanten
Hannover: Dienstag, 26.02.2008, 14 Uhr, Ernst- August- Platz
Düsseldorf: Mittwoch, 27.02.2008, 11 Uhr, Königsallee 50 – Ecke Steinstr.
Köln: Mittwoch, 27.02.2008, 14 Uhr, am Dom
Wiesbaden: Donnerstag, 28.02.2008, 12 Uhr, Kirchgasse/ Mauritiusplatz
Mainz: Donnerstag, 28.02.2008, 14 Uhr, Schillerplatz/ Ludwigsstr.
„Pelze wachsen nicht auf Bäumen! Millionen von Tieren müssen für die grauenvolle, blutige und von Gewalt geprägte Pelzindustrie ihr Leben lassen!“, so Tanja Wiemann, Campaignerin bei PETA Deutschland e.V. „Angesichts der vielen bequemen und stylischen Alternativen gibt es im 21. Jahrhundert keine Rechtfertigung mehr, die Haut eines Tieres zu tragen.“
Umfragen einer renommierten Fachzeitschrift der Textilbranche zeigen deutlich, dass Pelz und Pelzbesatz immer weniger Anklang finden. Über 83% der Deutschen haben Bedenken, Pelz zu tragen und akzeptieren auch keinen Pelz an der Partnerin/ dem Partner.
Tiere, die in der Wildnis ihrer Felle wegen gefangen werden, leiden oftmals tagelang in sog. Tellereisen. Viele sterben dabei aufgrund von Schock, Blutverlust, Infektionen oder aber sie werden von anderen Tieren attackiert und getötet. Die überlebenden Tiere werden dann irgendwann von den zurückkehrenden Fallenstellern erwürgt, totgetreten oder zu Tode geknüppelt.
Tiere auf Pelzfarmen verbringen ihr Leben damit, in kleinen, schmutzigen Drahtkäfigen eingesperrt zu sein, wo sie allen Witterungsbedingungen ausgesetzt sind. Sie haben oftmals keinen Unterschlupf, frisches Wasser oder gar medizinische Versorgung. Pelzfarmer nutzen die billigsten und grausamsten Tötungsmethoden wie Ersticken, Stromschlag und Vergiften. Viele der Tiere sterben einen qualvollen Tod durch den Stromschlag, indem ihnen ein Metallstab - geladen mit 240 Volt - in den Anus und in den Mund eingeführt wird.

