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Katzen und Flöhe
Einige von den Informationen über Flöhe gelten auch für Hunde, als reiner Katzenbesitzer richte ich aber mein Augenmerk auf diese.
Gerade bei Katzen mit Freigang ist das Flohproblem eher die Regel als die Ausnahme. Bei unserem Kater kommt auch noch eine (weitverbreitete) Allergie gegen Flohspeichel hinzu. Die äußert sich darin das der arme Bursche auf dem Rücken lauter kleine Knübbelchen bekommt. Ein Flohhalsband kommt nicht in Frage, denn die Angst das er sich damit auf seinen Touren oder Kletterabenteuern strangulieren könnte ist einfach zu groß. Selbst bei Sicherheitshalsbändern bleibt die bange Frage, wie groß denn die Zugkraft sein müsste bis sie aufgehen.
Wir haben einige frei verkäufliche Mittel gegen Flöhe ausprobiert. Nach unserer eigenen Erfahrung wirkt z.B. "Neem spot on" kaum. Nach Rücksprache mit unserem Tierarzt haben wir von ihm ein wirksames Mittel bekommen. Das ist zwar etwas teurer, aber was nützt einem denn das gesparte Geld wenn die günstigeren Mittel nicht wirken?! Ganz dringend abzuraten ist von Mitteln mit Teebaumöl. Dieses ätherische Öl kann schon bei Menschen zu Allergien und schweren Hautreizungen führen, aber für Katzen ist Teebaumöl giftig! Es ist kaum zu glauben, das solche Mittel trotzdem in Tierbedarfshandlungen verkauft werden dürfen. Wir weisen Verkäufer von solchen Produkten grundsätzlich darauf hin und bitten sie, diese Produkte aus dem Sortiment zu nehmen.
Da Anti-Flohkuren nur zeitlich begrenzt wirksam sind, sollten sie bei Freigängern ca. 1 Mal pro Monat wiederholt werden. Flöhe können auch Würmer übertragen. Daher sollte bei Freigängern alle drei Monate eine Wurmkur durchgeführt werden, gleichgültig ob Flohbefall festgestellt wurde oder nicht. Die Medikamente dazu können ebenfalls beim Tierarzt gekauft werden (ohne die Katze mit zu bringen). In der Regel handelt es sich dabei um Tabletten, die Sie den Tieren drei Tage lang selbst verabreichen können.

